Schmankerl aus dem Web Nr. 5

Das Leben eines Pornostars – Beckenbodentrainung und Anal-Bleaching (Was zur Hölle!? werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen. Ja, das gibt es wirklich. Dabei soll die dunklere Haut um den Anus herum ähnlich rosa wie den Rest machen. Vorwiegend wird das im Pornobereich gemacht – klar, so eine rosa Rosette ist vielleicht etwas appetitlicher, als das natürliche Pendent. Aber ernsthaft? Liebe Freunde des gepflegten Pornokonsums, denkt beim nächsten mal daran und macht euch keine Gedanken darüber, ob eure Färbung in Ordnung ist oder unnatürlich dunkel. Wer sich nun fragt, wie das Ganze aussieht; Wikipedia stellt sogar Bilder zum Vergleich bereit – interessant, dass das keine Alterssperre hat. So, aber darum geht es eigentlich in keinem Wort) oder joggen und Gassigehen mit dem Hund? Funktioniert daneben eine Beziehung? Und wie Umgehen mit Reaktionen anderer Menschen auf den eigenen Job? Und wie viele Filme macht man so in einem Jahr? Jessica Drake erzählt im folgenden Podcast davon.

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Sex in Zeiten des digitalen Fortschritts und der Robotisierung: Olivia Solon hat für wired Sexting mit einem Roboter ausprobiert und schreibt wunderbar amüsant über Sext Adventure.

– Dass in Japan vor einiger Zeit ein Kondomkochbuch rausgekommen ist, habt ihr vielleicht schon mitbekommen. Interessant finde ich, dass der Autor damit „auf die Gefahren vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr hinweisen: Sexuell übertragbare Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften“ hinweisen will. Ob Zweckentfremdung und Essen dazu anregt über Geschlechtskrankheiten nachzudenken? I doubt it. Mediale Aufmerksamkeit hat er damit aber zumindest erzeugt.

Bekommen Jugendliche ein falsches Bild von Sex und Zuneigung, weil es schon früh durch leicht zugängliches Material aus dem Internet geprägt ist? Die Zeit hat vor einer Weile vier Jugendliche nach ihrer Meinung und Erfahrung mit Pornos befragt. Interessant, dass den meisten dabei vollkommen bewusst zu sein scheint, dass es sich nicht gerade um eine möglichst realitätsnahe Darstellung handeln muss.

Ein Wiedersehen mit dem/der Ex: „Und was machst du jetzt so? Geht’s dir gut“ – „Ja, alles super.“ und am Ende landet man dann vielleicht doch noch mal im Bett. Ali Vingiano hat das Ganze in ihrem Kurzfilm „Exes“ untertitelt: Was wir sagen, was wir denken.

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