Melodisches Porno-Kaleidoskop

Eine wahre Sehlust für große Kinder: Da verschmelzen rosafarbene Haut, stöhnende Frauenmünder und rekelnde Bein im Takt ineinander. Für das neue Musikvideo der Band Meteor hat der Pariser Martin Sek Ausschnitte aus Pornos zusammengetragen und sie in spielerische Fragmente eines Kaleidoskops verpackt. Der Künstler hatte mit Sicherheit einige Freuden bei der Arbeit – und definitiv ein paar Ständer.

Dabei bleibt im Video vieles nur angedeutet. Nichts wird explizit gezeigt. Nur ein paar Brustwarzen tanzen hier und da mal durch das Bild. Genau mit dieser spielerischen Art lockt Sek das Vorstellungsvermögen und die Freude bei dem Betrachter oder der Betrachterin hervor. Eine schöne Form der erotischen Kunst bei all dem Hau-drauf-Porno, der kaum Platz für Phantasie lässt.

Der Band wird das Video sicherlich zu einigen Klicks verhelfen – aber ob bei dem Video wirklich noch jemand auf die Musik achtet? I doubt it.

Einziges Manko: Ich sehe nur Frauen. C’mon! Wir leben im 21. Jahrhundert – und ja, Männer können auch ganz hübsch anzuschauen sein.

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