Über den Anfang und das Ende von Begierde

In Beziehungen wollen wir am liebsten die eierlegende Wollmilchsau: Vertrautheit und Spannung, großartigen Sex und liebevolle Zuneigung, Freundschaft, Leidenschaft, Fürsorge und Sicherheit. Gar nicht so einfach – weder sich das permanent alles zu wünschen und schwerlich irgendwann zufrieden zu sein, noch das Gefühl zu haben der Partner/die Partnerin möchte all das von einem selbst.

Die belgische Psychotherapeuthin Esther Perel beschäftigt sieht guten Sex in einer Partnerschaft gefangen in einem Widerspruch: Auf der einen Seite das Bedürfnis nach Sicherheit, auf der anderen das nach Überraschung.

Feuer braucht Luft – und Begierde braucht Raum. Eigentlich wussten wir das implizit ja schon immer. Und vielleicht ist Zeit, sich einzugestehen, dass Egoismus (selfishness) – oder vielleicht nennen wir es besser Selbstliebe – wichtiger ist als sein Ruf. Jede*r, die schon einmal einen Orgasmus hatte, der in andere Spähren trägt, kennt die Essenz dafür eigentlich:

„The ability to stay connected to oneself in the presence of another.“

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Rache ist – scheiße.

„Rachepornos“ – allein schon traurig, dass es dafür ein eigenes Wort gibt (bzw. geben muss „because it’s a thing!“). Schlimmer noch, dass es so ein unpassendes ist: Das Wort Rache lässt vermuten, dass es eine Schuld bei dem- oder derjenigen gibt, der/die Ziel eben jener Rache ist. Es impliziert, wer Opfer eines Rachepornos ist, ist jemand, an dem sich gerecht wird – vielleicht sogar werden darf?

Genau dieses Schuldgefühl und die Stigmatisierung sind es, was den Betroffenen (im Übrigen zu 90 Prozent Frauen – surprise!) zu schaffen macht: Das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben. Wie auch bei anderen Formen von sexueller Gewalt – und nichts anderes ist es, wenn von einer Person gegen ihren Willen und ohne Zustimmung explizite Bilder ins Internet gestellt werden – fällt es den Opfern oftmals schwer die Tat zu benennen. Allein solche Fotos gemacht zu haben ist ja schon Frevel genug!

Dass intime Fotos, die mit gegenseitigem Einverständnis entstanden sind, nicht nur Zeugnis von Leidenschaft, sondern auch tiefem Vertrauen sein können, ist noch weit davon entfernt, gesellschaftlich anerkannt zu sein. Umso wichtiger, dass Vice Broadly Frauen zu Wort kommen lässt, die selbst Opfer dieser Form des Missbrauchs geworden sind und nun offen darüber reden.

Melodisches Porno-Kaleidoskop

Eine wahre Sehlust für große Kinder: Da verschmelzen rosafarbene Haut, stöhnende Frauenmünder und rekelnde Bein im Takt ineinander. Für das neue Musikvideo der Band Meteor hat der Pariser Martin Sek Ausschnitte aus Pornos zusammengetragen und sie in spielerische Fragmente eines Kaleidoskops verpackt. Der Künstler hatte mit Sicherheit einige Freuden bei der Arbeit – und definitiv ein paar Ständer.

Dabei bleibt im Video vieles nur angedeutet. Nichts wird explizit gezeigt. Nur ein paar Brustwarzen tanzen hier und da mal durch das Bild. Genau mit dieser spielerischen Art lockt Sek das Vorstellungsvermögen und die Freude bei dem Betrachter oder der Betrachterin hervor. Eine schöne Form der erotischen Kunst bei all dem Hau-drauf-Porno, der kaum Platz für Phantasie lässt.

Der Band wird das Video sicherlich zu einigen Klicks verhelfen – aber ob bei dem Video wirklich noch jemand auf die Musik achtet? I doubt it.

Einziges Manko: Ich sehe nur Frauen. C’mon! Wir leben im 21. Jahrhundert – und ja, Männer können auch ganz hübsch anzuschauen sein.

Frauen – Bilder

Der Horror wohl jeder, die schon mal Nacktfotos von sich hat machen lassen; die Bilder irgendwann im Internet, offen und frei zugänglich für jedermann, wieder zu finden (vielleicht auch eines jeden, obwohl ich das eher für den selteneren Fall halte). Der Schwedin Emma Holten ist das passiert. An einem Tag im Oktober vor drei Jahren bekam sie Nachrichten von fremden Männern mit Bildern von ihr, aufgenommen im Privaten, von Exfreunden. Bilder die für zwei Menschen gedacht waren, nicht für eine Internetcommunity. Bilder die mit Einverständnis entstanden sind, aber ohne Einverständnis veröffentlicht wurden.

Fragen, ob ihre Eltern wüssten, dass sie eine Schlampe sei, ob sie gefeuert wurde und Aufforderungen mehr Bilder zu schicken waren in den Nachrichten. Sie wurde zum Objekt fremder Männer, sie hatte die Kontrolle verloren und war zum gefundenen Fressen für Männer unterschiedlichster Herkunft geworden.

„I was a fallen woman, anyone’s game. What was I aside from a whore who had got what she deserved?“

Emma entschied sich für einen Weg aus der Machtlosigkeit, schrieb ihre Geschichte für HYSTERIA auf und wagte mit der Photographin Cecilie Bødker den Versuch neuer Bilder, die diesmal mit ihrer Zustimmung veröffentlicht werden sollten. Es sind Bilder entstanden, die sie nicht mehr nur als Lustobjekt zeigen, sondern als Mensch, als Mensch mit Sexualität und Körper. Es sind schöne Bilder – mutig und ruhig.

Hier könnt ihr selbst lesen, was Emma darüber schreibt, wie es ihr in der Zeit nach der Veröffentlichung der ungewollten Bilder ging (auf Englisch).

Schmankerl aus dem Web Nr. 5

Das Leben eines Pornostars – Beckenbodentrainung und Anal-Bleaching (Was zur Hölle!? werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen. Ja, das gibt es wirklich. Dabei soll die dunklere Haut um den Anus herum ähnlich rosa wie den Rest machen. Vorwiegend wird das im Pornobereich gemacht – klar, so eine rosa Rosette ist vielleicht etwas appetitlicher, als das natürliche Pendent. Aber ernsthaft? Liebe Freunde des gepflegten Pornokonsums, denkt beim nächsten mal daran und macht euch keine Gedanken darüber, ob eure Färbung in Ordnung ist oder unnatürlich dunkel. Wer sich nun fragt, wie das Ganze aussieht; Wikipedia stellt sogar Bilder zum Vergleich bereit – interessant, dass das keine Alterssperre hat. So, aber darum geht es eigentlich in keinem Wort) oder joggen und Gassigehen mit dem Hund? Funktioniert daneben eine Beziehung? Und wie Umgehen mit Reaktionen anderer Menschen auf den eigenen Job? Und wie viele Filme macht man so in einem Jahr? Jessica Drake erzählt im folgenden Podcast davon.

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Sex in Zeiten des digitalen Fortschritts und der Robotisierung: Olivia Solon hat für wired Sexting mit einem Roboter ausprobiert und schreibt wunderbar amüsant über Sext Adventure.

– Dass in Japan vor einiger Zeit ein Kondomkochbuch rausgekommen ist, habt ihr vielleicht schon mitbekommen. Interessant finde ich, dass der Autor damit „auf die Gefahren vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr hinweisen: Sexuell übertragbare Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften“ hinweisen will. Ob Zweckentfremdung und Essen dazu anregt über Geschlechtskrankheiten nachzudenken? I doubt it. Mediale Aufmerksamkeit hat er damit aber zumindest erzeugt.

Bekommen Jugendliche ein falsches Bild von Sex und Zuneigung, weil es schon früh durch leicht zugängliches Material aus dem Internet geprägt ist? Die Zeit hat vor einer Weile vier Jugendliche nach ihrer Meinung und Erfahrung mit Pornos befragt. Interessant, dass den meisten dabei vollkommen bewusst zu sein scheint, dass es sich nicht gerade um eine möglichst realitätsnahe Darstellung handeln muss.

Ein Wiedersehen mit dem/der Ex: „Und was machst du jetzt so? Geht’s dir gut“ – „Ja, alles super.“ und am Ende landet man dann vielleicht doch noch mal im Bett. Ali Vingiano hat das Ganze in ihrem Kurzfilm „Exes“ untertitelt: Was wir sagen, was wir denken.

Sehlüste

Ich bin ein großer Fan von Mediatheken und sonstigen Video-Angeboten im Netz. Da brauche ich gar keinen Fernseher mehr. Und: Es gibt mittlerweile auch einige spannende Formate, die sich fernab von „Was Mann/Frau im Bett wirklich will…“ mit dem Thema Sex und Erotik im Allgemeinen beschäftige. Eine kleine Auswahl an Sehenswertem;

Mann/Frau – Die Serie mit den wahrscheinlich kürzesten Folgen im deutschen Fernsehen: 4 Minuten Mann – 4 Minuten Frau. Beide Single. Ganz bewusst überzeichnet, spielt mit Stereotypen und ist dabei erstaunlich komisch – weil irgendwie absurd. Dahinter steckt übrigens Christian Ulmen. Was ich davon letztlich halten soll, weiß ich selbst noch nicht. Aber vier Minuten Video kann man sich ohne große Reue mal so eben nebenbei anschauen.

In deutschen Betten – Interessant, witzig und teilweise verstörend. Ich hatte beim Schauen das Gefühl, dass man recht gut abschätzen kann, ob ein Pärchen guten oder schlechten Sex hat.

Bambule – Sex zieht immer, nur warum? – ZDFneo! Für mehr ZDFneo.

Paula kommt – Eine recht kurzweilige Sendung. Paula nimmt kein Blatt vor den Mund und trifft Leute, die das ebensowenig tun.

Make Love – Noch eine spannende Frau, die ganz offen redet. Aber vor allem auch darüber, was nicht funktioniert und weshalb, auf eine ganz wunderbar ruhige und unaufgeregte Weise. Pyschologin, die Frau. Merkt man.

Laci Greens YouTube-Channel – Ein aufgedrehtes junges Mädel klärt auf. Super süß, super cool und ich hoffe, dass genau hier Jugendlichen eine Menge an Scheu und Berührungsängsten genommen wird. Und sie vor allem ihre Neugier stillen können.

Masters of Sex – Eine Serie aus dem Hause Showtime. Sie beruht auf der Geschichte der beiden Sexualforscher William Masters und Virginia Johnson, die in den 50er mit ihrer Arbeit viel Aufsehen erregt haben. Die Prüderie dieser Zeit finde ich unheimlich interessant.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Schauen.

 

 

Pornoheftchen für Mädchen

Erotische Magazine für Frauen Teil II

Nachdem ich vor kurzem an dieser Stelle schon ein Erotikmagazin für Frauen vorgestellt habe, folgt jetzt das zweite. „Das Jungsheft – Porno für Mädchen“ – das klingt süß und cool zugleich. Was dahinter steckt? Eine ziemlich gute Idee: Zwei Mädels haben einfach selbst gemacht, was sie bislang in der deutschen Medienlandschaft vermisst haben: Ein Magazin, ebenfalls rund um Erotik geschmückt mit ein paar Fotos nackter Männer. Deshalb müssen sie es nach deutschem Gesetz auch als Porno deklarieren. Die Nackedeis in den Magazinen sind keine Models. Sie sind Männer, die sich bereit erklärt haben sich fotografieren zu lassen oder es gleich selbst in die Hand genommen (Achtung Wortwitz!). Geld gibt es dafür keines. Und dennoch haben die beiden Mädels es geschafft, Männer für bereits 17 Hefte zu finden – immer mehrere pro Ausgabe, versteht sich. Das muss erstmal geschafft sein.

Ich habe mir gleich zwei Ausgaben bestellt: Eine aktuelle (gut, ich gebe zu, ich habe mir etwas Zeit mit dem Eintrag gelassen, von daher ist es mittlerweile nicht mehr die aktuelle Ausgabe) und eine, wo mir der Herr auf dem Cover besonders gut gefiel. Fazit: Super coole Idee, schönes schlichtes Layout, aber in der Umsetzung eben doch sehr selbst gemacht. Die Qualität der Fotos schwankt stark. Pixelige Fotos gemacht bei schlechtem Licht sind leider nicht soo sexy. Da hilft es auch nichts, wenn ein paar Seiten später wieder gute Fotos zu sehen sind. Da wären ordentlich gemachte und ästhetische Fotos von nur zwei Männern mehr wert, als Bilder von vier Kerlen. Vielleicht müssten die beiden Macherinnen da doch etwas wählerischer sein, wenn sie einen Anspruch an Professionalität halten wollen.

Ebenso schwankt die Qualität der Artikel sehr. Geärgert habe ich mich zum Beispiel über ein Interview in der Ausgabe 16 mit Mark Benecke, das ganz offensichtlich per E-mail entstanden ist. Da hat sich die Redakteurin also nicht einmal die Mühe gemacht den Hörer in die Hand zu nehmen und persönlich die Fragen zu stellen und vor allem – so wichtig! – auf Antworten einzugehen und vielleicht noch einmal nachzuhaken. Das ist nicht schwer, kostet nicht mehr Geld oder Aufwand und sollte trotz knappem Budget und selbst gemachter Zeitschrift der Mindeststandard sein. Vielleicht sehe ich das etwas kritischer, weil ich selbst schon einige Jahre journalistisch arbeite, aber ich denke, das wird nicht nur mir auffallen.

Insgesamt eine super Idee, aber leider doch eine noch etwas mangelhafte Umsetzung.

Und weil es dieses interessante Heft auch noch für Jungs gibt – dann aber nicht etwa Mädchen-Heft, sondern Giddy-Heft genannt – habe ich einen Freund gebeten sich das Ganze mal anzuschauen und seinen Senf abzugeben. Seine Meinung (die an dieser Stelle in Zukunft hoffentlich öfter mal zu Wort kommt) könnt ihr in ein paar Tagen an dieser Stelle lesen.

Und gerade noch gesehen: Für 9 Euro gibt’s einen Kalender für 2015 zu kaufen – sowohl für Mädels als auch fürs Jungs. Vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für einen guten Freund/gute Freundin oder einfach für’s WG-Wohnzimmer? Ich kann mich da noch nicht entscheiden. Leider sieht man nämlich auch jeweils nur ein einziges Bild.

Schmankerl aus dem Web Nr. 4

– Porno kann toll sein. Das habe ich hier ja schon des Öfteren erwähnt. Aber es ist eben auch eine Industrie, in der es um Wettbewerb und Leistung geht. Und da wird eben gern mit allen Mitteln nachgeholfen. So ist es nicht verwunderlich, dass in erster Linie Männer zu potenzsteigernden Mitteln wie Viagra greifen. Das Problem an der Sache: Diese Potenzmittel können abhängig machen und sogar bis zur Krankenhauseinweisung führen, wenn man zu viel davon nimmt, wie in diesem Artikel auf thefix.com berichtet wird. Ganz schön hart..
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– Aber nicht nur Männer können dem Körper mit Hilfsmitteln auf die Sprünge helfen. Ist frau mal nicht feucht genug oder wird wieder mal etwas länger gespielt, greifen wir gerne mal zum Gleitgel (genauso wie Männer natürlich auch). Für wahre Freunde des Genusses gibt es das Ganze jetzt auch mit Bacon-Geschmack. Da kann man nun wirklich von Fleischeslust sprechen..
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– Und zum Schluss ein bisschen Werbung. Oder doch eher Kunst:
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Die Droge der modernen Frau – Ein Entzugsbericht

Ich hab Schluss gemacht! Seit etwa einem halben Jahr nehme ich die Pille nicht mehr. Stattdessen habe ich mir eine (Kupfer-)Spirale setzen lassen. Ich hatte schlichtweg keine Lust mehr darauf fast täglich eine Ladung Hormone durch meinen Körper zu schicken, ihm so eine Schwangerschaft vorzugaukeln und letztlich nicht genau zu wissen, was für Konsequenzen die jahrelange Einnahme haben kann. Dazu die Nachricht, dass die Pille, die ich jahrelang genommen habe, in Frankreich verboten wurde. Nein, danke.

Also wollte ich etwas ohne Hormone. Die Spirale kam mir ziemlich schnell in den Sinn. Meine Mutter hat selbst schon vor meiner Geburt damit vehütet – und tadaaa: Ich bin beim nächstmöglichen Zeitpunkt entstanden – natürlich erst nachdem sie die Spirale wieder entfernen ließ. Oft hört man ja, dass eine Spirale erst etwas für Frauen sei, die schon ein Kind geboren haben. Aber nach einem Gespräch mit meiner Frauenärztin, die bestätigen konnte, dass an diesem Vorurteil heutzutage rein gar nichts mehr dran sei und einiger Recherche, hatte mich auch sonstige Skepsis verlassen.

Ich will nicht lügen: Das Einsetzen war zwar nicht gerade angenehm, aber dafür, dass ich am Abend wieder lachen konnte, die nächsten drei bis fünf Jahre nicht mehr an die Pille denken und (außer über irgendwelche Nahrungsmittel) keine Hormone mehr einnehmen muss, hat es sich dann doch gelohnt.

Und dann war ich gespannt. Was wird jetzt mit meinem Körper passieren, dem eigenen Befinden, der Haut, der Regel? Aus Erfahrungsberichten hatte ich gelesen, dass sich einige Frauen fühlen als hätte jemand einen Schleier von ihnen genommen, andere hatten wieder mehr Lust auf Sex und ich fürchtete schlechter werdende Haut. Drei bis sechs Monate soll es wohl dauern bis die Hormone vollständig abgebaut sind und der Körper wieder ganz „von allein“ funktioniert.

Sechs Monate später kann ich sagen: So großartig anders fühle ich mich erst einmal nicht. Meine Haut ist schlechter geworden, was zu erwarten war. Schließlich bin ich gerade so etwas wie ein Drogenjunkee auf Entzug. Aber auch die wird langsam wieder besser.

Meine Lust auf Sex hat sich nicht groß verändert. Das hatte ich aber auch nicht erwartet. Mit der Lust hatte ich bislang eigentlich nie ein Problem. Dass Frauen in der Regel weniger Lust auf Sex haben als Männer halte ich sowieso für ein riesiges Klischee, aber dazu komme ich in einem anderen Post mal.

Was sich aber tatsächlich auffällig geändert hat: Ich sehe überall schöne Männer. An sich dachte ich immer, dass meine Uni und die Stadt, in der ich gerade wohne, nicht so sehr mit interessanten Männern gesegnet ist. Und entweder hat sich in meinem letzten Semester einiges an der Uni getan oder es liegt tatsächlich an mir. Jedenfalls habe ich mich des öfteren dabei erwischt dem ein oder anderen hübschen Exemplar hinterherzuschauen und mich immer wieder gefragt, wo die auf einmal alle herkommen.

Mir gefällt das irgendwie. Es ist ja nun nicht so, dass ich die am liebsten alle gleich für mich hätte oder mehr möchte. Es reicht schon der Gedanke „Ach ja, nett…“, ein Lächeln und dann weiter gelernt. Eben einfach nur weil sie schön anzuschauen sind. Und: Irgendwie fühle ich mich dadurch weiblicher. Ich spüre mich und meine Lust. Das hat in erster Linie also gar nicht einmal unbedingt was mit den Männern zu tun, die ich anschaue, als viel mehr mit mir selbst. Ich mag das.

Und zum Schluss noch ein Beitrag des SRF dazu, ob auch schon junge Frauen die Spirale zur Verhütung nutzen sollten.